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07.02.2018, 11:35 Uhr | Bild: Google Maps
Verkehrsentlastung Urberach
Seit Jahren nimmt der Verkehr in Rödermark-Urberach zu. Es bedarf  
einer Verkehrsentlastung im Rahmen einer Gesamtplanung, die im Rahmen  des Rödermarkplans erfolgt.
Der Verkehr in Rödermark-Urberach nimmt stetig zu, besonders auf  
„Durchgangswegen“ (Traminer Straße, Konrad-Adenauer-Straße,  
Darmstädter Straße und die Rodaustraße), aber auch auf innerörtlichen  
Erschließungsstraßen (etwa Pestalozzistraße, Im Taubhaus und  
Kinzigstraße). Weil sich auf den „Hauptachsen“ zu den  
Hauptverkehrszeiten bereits regelmäßig Stau bildet und eine weitere  
Zunahme des Verkehrsaufkommens zu erwarten ist, sieht die  
CDU-Rödermark Handlungsbedarf.

Die Lösung der Verkehrsproblematik liegt allerdings nach Ansicht der  
CDU-Rödermark nicht in einer punktuellen Betrachtung, den der Stau,  
der in Rödermark-Urberach entsteht, hat seine Ursachen außerhalb  
Rödermarks. Erforderlich ist daher eine Gesamtplanung, die nicht nur  
den besseren Abfluss des Verkehrs einschließt, sondern sich auch mit  
weitergehenden Folgen beschäftigt.

Für eine wirksame Verkehrsentlastung ist es erforderlich, zunächst die  
Planungen und Untersuchungen auf den unterschiedlichen Ebenen von  
Politik und Verwaltung und deren Hintergründe in Erfahrung zu bringen.  
Zugleich müssen Möglichkeiten zur wirksamen Verkehrsentlastung geprüft  
werden. Entlastungsmöglichkeiten sind nicht nur „auf der Straße“ zu  
suchen, sondern auch „auf der Schiene“. Es muss „breit“ gedacht werden.

Was bedeutet das?

Im Hintergrund einzelner Maßnahmen muss ein Gesamtplan stehen. Die  
Punkte, die es dann vor dem Hintergrund einer Gesamtplanung mit Blick  
auf die Straße zu erwägen gilt, betreffen insbesondere  
Ampelschaltungen zur Verbesserung des Verkehrsflusses, die Vermeidung  
von Schleichwegen durch Wohngebiete aber auch mögliche  
Umgestaltungsmaßnahmen hinsichtlich der Ortsdurchfahrten von  
Rödermark-Urberach.

Es ist aber auch über einen häufigeren Einsatz der Dreieichbahn, den  
Einsatz von „Sprintern“ (nach Frankfurt a.M.-Hbf oder an Frankfurt  
a.M.-Süd) und den Einsatz größerer Züge nachzudenken. Es stellt sich  
in diesem Kontext auch die Frage, inwiefern es möglich ist, die Linie 
S2 zu verlängern.

Mangels solcher Überlegungen stellt sich die auf höheren politischen  
Ebenen ohne direkte Nachfrage bei der Stadtverwaltung Rödermark  
ersichtlich zum Teil bejahte Frage, ob eine ortsnahe Umgehungsstraße 
realisiert werden soll, nicht. Die Folgen einer ortsnahen  
Umgehungsstraße sind mangels einer Gesamtplanung nicht abzusehen.

Weil es sich bei der Frage einer wirksamen Verkehrsentlastung für  
Rödermark-Urberach um einen wesentlichen Baustein für die  
Verkehrsentwicklung Rödermarks handelt, ist dieser Punkt nach  
Auffassung der CDU-Rödermark selbstverständlich in den Rödermarkplan  
aufzunehmen.


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