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28.01.2018, 21:06 Uhr
Beteiligung Jugendlicher an politischen Entscheidungen

Die meiste Zeit ihres Tages verbringen Jugendliche in der Schule. Deshalb ist es wichtig, dass sie hier bei der Gestaltung des Schulalltags Einfluss nehmen können.

In direkter Wahl wird in den Schulen eine Schülervertretung gewählt. Die gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher zusammen mit ihren Vertretungen bilden den Schülerrat, das „Parlament“ der Schülerschaft. Mit dem Kreisschülerrat und dem Landesschülerrat gibt es zudem übergeordnete Strukturen. Somit praktizieren die Schülerinnen und Schüler gelebte Demokratie, unterstützt durch die Demokratieerziehung im Unterricht und die Verbindungslehrkäfte in den Schulen. Leider kann man vielerorts eine nachlassende Aktivität in den Schülervertretungen feststellen, hier möchte die CDU Rödermark gegensteuern, indem z.B. die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule ermuntert wird, konkrete Beschlüsse zu fassen, die dann, Zuständigkeit der Stadt (auch ggfs. durch freiwillige Leistungen, wenn der Haushalt es zulässt) vorausgesetzt, in den politischen Gremien der Stadt aufgegriffen werden.

Weiterhin unterstützt die CDU Rödermark die Projektarbeit der Stadt Rödermark, in welcher konkrete Maßnahmen von Jugendlichen geplant und umgesetzt werden. Hier erhalten die Jugendliche Budgets zur Realisierung ihrer Ideen. Die Mitarbeiter der Abteilung Jugend stehen unterstützend zur Verfügung und transportieren, gemeinsam mit den Jugendlichen, die Ergebnisse in die politischen Gremien der Stadt.

Die Diskussion um ein mögliches Jugendparlament muss diese vorhandenen Möglichkeiten der Jugendlichen zur Mitwirkung am Leben in Rödermark berücksichtigen. Der CDU Rödermark ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger in die politischen Entscheidungen eingebunden sein sollen. Deshalb gibt es neben Elementen der Bürgerbeteiligung für Belange der älteren Bürgerinnen und Bürger den Seniorenbeirat und für die ausländischen Mitbürger den Ausländerbeirat. Die Jugendlichen nehmen Einfluss über die Strukturen der Schule und der Abteilung Jugend der Stadt Rödermark, so dass seitens der CDU die Notwendigkeit eines weiteren Beirats oder Jugendparlaments nicht gesehen wird. Außerdem steht ihnen die Möglichkeit der Mitarbeit in den Parteien offen, in welchen sie bei Listenaufstellungen etc. angemessen berücksichtigt werden sollten.

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