Senioren Union

27.09.2021, 17:12 Uhr
 
Die Senioren Union Rödermark besucht den Hafen in Offenbach
Das neu gestaltete Hafengelände in Offenbach war das Ziel einer Gruppe der Senioren-Union Rödermark.

Die S-Bahn brachte sie nach Offenbach, dann ein Fußmarsch zum Hafenplatz, wo sie an der Hafentreppe (2013 eröffnet) den bestellten Stadtführer trafen. Schon der große Marktplatz war eindrucksvoll, rundherum Geschäfte, Büros, viele Bänke, große Bäume, bei denen man nicht vermutete, dass sie erst vor wenigen Jahren gepflanzt worden sind.

Ein sonniger Tag. Bei einem Spaziergang entlang des Hafenbeckens erzählte der Stadtführer von der Entwicklung der Mainschifffahrt und berichtete über Planung und Durchführung dieses neuen Offenbacher Stadtviertels. In Angriff genommen ist ein Gelände mit vielseitigen Möglichkeiten für Gewerbe, Wohnen, Bildung, Kultur und Sport.

Der alte Hafen wurde 1902 eingeweiht. Die angrenzenden Flächen und die Hafeninsel im Süden waren bis Anfang dieses Jahrhunderts Industriestandorte.

Das Hafenareal sollte nun neu gestaltet werden, so begann man 2009 mit der Erschließung. Mit dem Bau von Wohnhäusern startete es 2011. Zuerst Mietwohnungen, dann sechsstöckige Häuser mit Eigentumswohnungen, alles nicht ganz billig, ein großes Bürogebäude und nicht zuletzt Kita, Grundschule und ein Boxtrainingstudio, das dazu beitragen soll, Aggressionen bei Jugendlichen abzubauen. Für die Hochschule für Gestaltung ist ein Neubau geplant.

Dieses Gebiet grenzt an das Nordend Offenbachs und könnte für eine Durchmischung der Bevölkerung dienen.

Der Spaziergang führte an einem blauen Kran vorbei, ein Industriedenkmal, das heute als Aussichtsplattform dient. Ein großer Spielplatz war nicht zu überhören, und im Vorbeigehen stellte ein ca. 4jähriges Kind fest: “Alles Omas”. Nicht ganz richtig, es waren auch Opas dabei.

Es ist noch vieles im Werden in der Anlage “Hafengold”, aber es wirkte nichts unfertig. Alle Plätze und Wege waren belebt durch alle Generationen.

Entlang an einer Reihe individuell gestalteter Kleingärten, über eine Brücke auf die andere Seite, und schon befand sich die Gruppe am Mainufer. Der Weg führte durch üppiges Grün direkt zu den Wohnhäusern, die in aufgelockerter Form Platz für Grünanlagen bieten. Und endlich der “HEIMATHAFEN”, in dem man bei einem gemeinsamen Abendessen entspannen konnte. Dann schleppten die Senioren sich noch zur S-Bahn und stellten tief durchatmend fest: schön war es.

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